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AUFSTIEG! Männer steigen mit Kantersieg in die BOL auf

 

Nach dem Kantersieg gegen die HSG Hanau III kann die erste Männermannschaft nur noch maximal auf den zweiten Tabellenplatz fallen und hat somit den (Wieder-)Aufstieg in die Bezirksoberliga vor heimischem Publikum perfekt gemacht. Die erste Frauenmannschaft muss sich nach einer Niederlage gegen die TuS Zwingenberg wohl vom Aufstiegstraum verabschieden. Die zweite Frauenmannschaft fährt in einem emotionalen Spiel gegen den TV Altenhasslau einen wichtigen Sieg ein.


Frauen II: TV Langenselbold II - TV Altenhasslau

Nach der äußerst knappen Niederlage (19:20) der Selbolder Reserve im Hinspiel in der vergangenen Woche wollte man im Rückspiel wieder punkten, um erneut am TV Altenhasslau vorbei zu ziehen und den dritten Tabellenplatz zurück zu erobern.

 

Bereits nach zwei Minuten gab es im in der Folge sehr emotionalen Spiel die erste zwei Minuten Zeitstrafe für die Hausherrinnen. Diese konnte jedoch gut herunter gespielt werden und trotz eines Zeitstrafen-Gewitters mit drei Zeitstrafen für die Selbolderinnen in den folgenden zehn Minuten, schafften sie es, sich einen kleinen Vorsprung von drei bis vier Toren zu erarbeiten. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit führten vorschnelle und unpräzise Abschlüsse dann dazu, dass die Gäste den Vorsprung fast aufholen konnten, gerade noch rechtzeitig fing sich der TVL und holte sich den drei-Tore-Vorsprung zurück. Halbzeitstand: 14:11.

 

Die zweite Halbzeit startete dann nicht optimal für die Hausherrinnen, mit wenigen eigenen Treffern und vielen Zeitstrafen setzte der TVA zum Überholen an und holte traf in der 41. Minute zur ersten eigenen  Führung seit der Anfangsphase. Zu diesem Zeitpunkt spielte sich erst der Schiedsrichter mit einigen fragwürdigen Entscheidungen und dann der gegnerische Trainer in den Vordergrund, welcher, jede Entscheidung lautstark in den Zweifel ziehend bis zum Spielende das Maß des Anstands ausreizend, zunächst und viel zu spät mit einer Zeitstrafe bedacht wurde, gerade zur rechten Zeit für die Selbolderinnen, die sich wieder aufrappelten und in zehn Minuten bei fünf eigenen Treffern keinen gegnerischen mehr zuließen und sich entscheidend absetzen konnten. Während dieser Phase war auch Torhüterin Nadine Sommer zur Stelle, die gleich drei 7-Meter entschärfte und ihren Mitspielerinnen so den Rücken freihielt. Beim Stand von 21:19 wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, aber beiden Mannschaften unterliefen unter Emotionen einige Fehler, wodurch sich das Ergebnis festigte. Endstand: 22:19.

 

Mit den zwei wichtigen Punkten ziehen die Selbolderinnen wieder am TV Altenhasslau vorbei und haben mehr noch in der nächsten Woche zuhause gegen die HSG Obertshausen/Heusenstamm im vorletzten Saisonspiel die Möglichkeit auch die HSG zu überholen und auf den zweiten Tabellenplatz - und damit den ersten sicheren Nicht-Abstiegsplatz - vorzurücken. Anwurf in der Hessentagshalle ist am Sonntag (22.05.) um 13 Uhr.


Frauen I: TuS Zwingenberg - TV Langenselbold

Die erste Frauenmannschaft muss in Zwingenberg die zweite (deutliche) Saisonniederlage hinnehmen und hat den Aufstieg nun nicht mehr in der eigenen Hand.

 

Gegen die hochmotivierten Hausherrinnen lag man in einem in der zweiten Halbzeit von Zeitstrafen geprägten Spiel schnell hinten und konnte erst nach knapp zehn Minuten den ersten Treffer setzen. Ohne die weiterhin verletzte Spielführerin Karoline Ruppert merkte man der Mannschaft erneut an, dass es an Ideen und der Qualität in der Breite mangelte und so war die erste Halbzeit die schlechteste der Saison, sowohl auf die Gegentore, als auch auf die eigenen Tore bezogen. Einziger Lichtblick war Vivien Niedt, die fünf der nur sieben Treffer in der ersten Halbzeit beisteuerte, drei davon vom 7-Meter-Punkt. Halbzeitstand: 7:19.

 

Gleichwohl das Spiel schon längst verloren wollte man Schadensbegrenzung betreiben und das Spiel würdig zu ende spielen. Dies gelang zunächst nicht, der TuS baute seine Führung noch bis auf 14 Tore aus, ehe die Selbolderinnen so langsam mit dem Tore werfen anfingen und bis in die 50. Minute immerhin wieder auf zehn Tore heran kommen konnten. Bei diesem Abstand blieb es dann auch bis zum Ende. Auch in der zweiten Halbzeit war Vivien Niedt die überragende Spielerin, welche sich mit insgesamt 10/10 getroffenen 7-Metern und insgesamt 15 Treffern zwar die Torschützenkrone mit der gegnerischen Spielerin Mirela Kaczynska teilen musste, aber mehr als die Hälfte der Sebolder Treffer beisteuerte. 20 eigene geworfene Tore in der zweiten Halbzeit müssten eigentlich locker für einen Sieg reichen, wegen der unteririschen ersten Halbzeit, aus welcher man mit minus zwölf heraus ging, war dies aber bei weitem nicht der Fall. Endstand: 27:36.

 

Mit dieser Niederlage dürften die meisten Aufstiegsträume geplatzt sein, denn man müsste alle verbleibenden Spiele gewinnen - inklusive des Rückspiels in Darmstadt - und die TGB müsste noch Punkte liegen lassen und das ist äußerst unwahrscheinlich. Jetzt gilt es die Wunden zu lecken und wieder in die Spur zu kommen, um bei den verbleibenden Spielen wieder zu punkten. Nächste Woche steht das - je nach Besetzung der Mannschaften - nächste schwere Auswärtsspiel in Kirchzell an. Anpfiff in der Turnhalle Kirchzell ist am Samstag (21.05.) um 17:00 Uhr.


Männer I: TV Langenselbold - HSG Hanau III

Ganz andere Emotionen erlebte indes die erste Männermannschaft, welche nach dem Sieg gegen die HSG Hanau III nach vier Jahren, davon zwei langen Corona-Jahren, wieder zurück in der Bezirksoberliga ist. Mit einer komplett anderen und jüngeren Mannschaft als in der letzten BOL-Saison, hauptsächlich aus Eigengewächsen geformt, belohnte sich die Mannschaft mit einer starken Leistung und einem deutlichen Sieg für die viele investierte Arbeit und machte zwei Spieltage vor Saisonende den Aufstieg perfekt.

 

Zu Gast war die Wundertüte der HSG Hanau III, welche zwar mit wenigen Spielern, aber hoher individueller Qualität anreiste. Die Spiele mit Hanauer Beteiligung sind in dieser Saison immer besonders torreich gewesen und das sollte auch in dieses Mal der Fall sein - in diesem Spiel zum Nachteil der HSG.

 

Es sollte ein von beiden Seiten temporeiches Spiel werden mit besseren Abschlüssen und einer daraus resultierenden Führung für den TVL in der Anfangsphase. Nach der 4:1 Führung trafen jedoch auch die Gäste und verkürzten bis auf ein Tor (5:4, 10. Minute). Nach einer folgenden engen Phase setzten sich die Hausherren nach 20 gespielten Minuten und einem 3:0-Lauf jedoch wieder ab und konnten diesen Vorsprung bis zur Halbzeit halten. Halbzeitstand: 16:11.

 

Kurz nach der Halbzeit war die beste Phase im Selbolder Spiel und mit einem 8:1-Lauf setzte sich die Mannschaft schnell uneinholbar mit zwölf Toren ab. Hanau versuchte daraufhin Schadensbegrenzung zu betreieben, was auch zehn Minuten gelang, ehe sich die konditionellen Vorteile der Hausherren bemerkbar machten, welche immer wieder über Gegenstöße zu schnellen Toren gelangten. Dadurch konnte der TVL den Vorsprung weiter, auf bis zuletzt 18 Tore ausbauen. Endstand: 42:24.

 

Mit dieser Gala-Vorstellung hat der TVL den Aufstieg in die Bezirksoberliga besiegelt, was auch entsprechend gefeiert wurde, um die starke Saison auch mit der Meisterschaft zu krönen möchte nächste Woche in Preagberg doppelt Punkten. Mit einem Sieg gegen die HSG Preagberg II würde nicht nur eine Revanche für die bisher einzige Saisonniederlage der Selbolder glücken, sondern auch die Meisterschaft zementiert werden. Anpfiff in der Geschwister-Scholl-Schule in Großkrotzenburg ist am Sonntag (22.05.) um 15 Uhr.

 

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Veröffentlichung

Sa, 14. Mai 2022

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