Highland Games

 
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Waldhorn

Spricht man kurz vom "Horn", meint man meist das Waldhorn. Dieses ist ein Zwitter zwischen den zylindrischen Trompeten und den konischen Bügelhörnern. Einerseits hat es eine sehr enge Mensur und ist fast zylindrisch, was zu einem obertonreichen Klang führt und das Überblasen sehr erleichert.

 

Andererseits weist das Waldhorn eine extrem weite Stürze auf, was den Klang wieder weicher und voller macht. Die runde Form der Biegungen und das schmale Trichtermundstück machen den Klang ebenfalls weicher.

 

Das Waldhorn ist das klanglich vielseitigste Blechblasinstrument und hat den größten Tonumfang aller Blechblasinstrumente.

 

Es gilt aber durch den großen Tonumfang auch als das am schwierigsten zu spielende Blechblasinstrument: Ein geübter Spieler kann bis zu 16 Naturtöne spielen! Die hohen Töne liegen sehr eng beieinander und sind nur mit viel Übung und gutem Gehör sauber zu treffen. 

 

Auch das Trichtermundstück fördert zwar das Spielen hoher Töne, erschwert aber die Treffsicherheit. Im klassischen Orchester teilen sich die Spieler deswegen in "Hohes Horn" und "Tiefes Horn" auf, so dass sich jeder in einer Tonlage spezialisieren kann.

 

Waldhorn

Ausbilder:

  • Gerhardt Bernath